Eine Wärmepumpe in Ihrem Haus nachrüsten und Kosten sparen

Krone GT Bär mit Claim

Was sind Wärmepumpen und wie funktionieren sie?

Das technische Prinzip von Wärmepumpen ist mit Ihrem Kühlschrank oder einer Klimaanlage vergleichbar. Denn wie Kühlschränke und Klimaanlagen nutzen Wärmepumpen die physikalischen Eigenschaften spezieller Flüssigkeiten (Kälte- oder Arbeitsmittel). Die Physik spricht hier vom Joule-Thomson-Effekt. Im Gegensatz zu Kühlgeräten transportieren Wärmepumpen dabei jedoch die in der Umwelt gespeicherte thermische Energie von Außen nach Innen.

Wobei das nur zum Teil stimmt. Denn das Geniale an der Wärmepumpen-Technologie ist, dass Sie manche Modelle in Kombination mit Flächenheizungen (also beispielsweise Fußbodenheizungen) auch zum Kühlen von Räumen einsetzen können.

Unabhängig vom Modell und Typ ist der technische Aufbau von Wärmepumpen aber immer derselbe und besteht aus drei Teilen:

  1. Wärmequellenanlage: Dieser Teil der Wärmepumpe entzieht der natürlichen Energiequelle (Luft, Erde, Wasser) ihre Energie
  2. Wärmepumpenanlage: Hierbei handelt es sich um das eigentliche Herzstück der Wärmepumpe, welche die thermische Umweltenergie dank eines Verdampfers und Verflüssigers nutzbar macht
  3. Verteil- und Speichersystem: Nachdem das in der Wärmepumpe zirkulierende Arbeitsmittel den Verflüssiger passiert hat, gibt es seine Energie an das Verteil- und Speichersystem ab, wo es zum Erwärmen des Warm- oder Heizwassers genutzt oder zwischengespeichert wird

Hinzu kommt ein externer Antrieb, ohne den Sie eine Wärmepumpe nicht betreiben können. Die meisten Modelle nutzen hierfür Strom. Manche Wärmepumpen greifen aber auch auf Gas als Antriebsquelle zurück.

Wer seine Wärmepumpe besonders klimafreundlich betreiben möchte, sollte auf Modelle mit Stromantrieb setzen, da hier eine nachträgliche Kombination mit regenerativen Energiequellen wie einer Photovoltaikanlage denkbar ist.

Den Einbau einer Wärmepumpe sollte stets eine Fachfirma übernehmen. Wir, die Krone gt aus Berlin, konnten in den vergangenen Jahren bereits viel Erfahrung mit dieser Zukunftstechnologie sammeln.

Welche Typen von Wärmepumpen gibt es und was sollte ich vor dem Nachrüsten oder Einbau beachten?

Auch wenn sich die Wärmepumpentypen in ihrer grundlegenden technischen und physikalischen Funktionsweise gleichen, eignet sich nicht jede Wärmepumpe für jeden Immobilientyp und jedes Nutzungsverhalten. Luftwärmepumpen bieten z. B. andere Vorteile für bestimmte Anwendungsgebiete als Erdwärmepumpen. Die für den privaten Gebrauch relevanten Typen von Wärmepumpen sind:

  • Brauchwasserwärmepumpen
  • Luftwärmepumpen
  • Erdwärmepumpen
  • Wasserwärmepumpen
  • Hybrid Wärmepumpen / Bivalente Anlagen (z.B. Gas und Wärmepumpe)

Welche Wärmepumpe für Sie die beste ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Hier sind weniger die simulierten Leistungszahlen der Hersteller als vielmehr der angestrebte Nutzen sowie der energetische Sanierungszustand Ihres Gebäudes relevant.

Bestimmte Wasser- und Erdwärmepumpen arbeiten beispielsweise besonders effizient, da ihr natürliches Energiereservoir ganzjährig hohe Temperaturen aufweist. Der Nachteil: Für die Installation mancher Modelle benötigen Sie eine behördliche Genehmigung. Unter Umständen ist auch das Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen erforderlich. Denn um die Sonden in tieferen Erdschichten oder dem Grundwasser anzubringen, sind Tief- oder Brunnenbohrungen notwendig.

Eine zentrale Voraussetzung für den Einbau einer Wärmepumpe ist das Vorhandensein einer Flächen- bzw. Fußbodenheizung. Aufgrund der geringeren Temperatur-Leistung können normale Heizkörper nicht von einer Wärmepumpe entsprechend versorgt werden. Das bedeutet, dass ohne Investition in eine Fußbodenheizung eine Wärmepumpe keinen Sinn macht. Ausnahme wäre, Sie entscheiden sich für eine bivalente Wärmeerzeugungsanlage (Hybrid-Anlage). Diese besteht aus einer Brennwert-Gas-Therme in Verbindung mit einer Wärmepumpe.

Je nach Bundesland gelten hierbei unterschiedliche Vorschriften, über die Sie sich im Vorfeld informieren sollten. Wir empfehlen Ihnen daher, bei Ihrer Wasserbehörde eine Bauvoranfrage zu stellen und sich so abzusichern.

Wärmepumpen im Einfamilienhaus nachrüsten 

Wer in seinem Einfamilienhaus eine Wärmepumpe nachrüsten, sich aber die umständlichen Genehmigungsverfahren und Behördenanfragen ersparen will, der ist mit Luftwärmepumpen auf der sicheren Seite. Denn diese beziehen ihre thermische Energie aus der Luft, was Brunnen- und Tiefbohrungen überflüssig macht.

Hinzu kommen die vergleichsweise geringen Anschaffungskosten sowie der minimale Platzbedarf. Dieser Typ eignet sich daher besonders für alle, die eine Wärmepumpe nachrüsten wollen, aber in einem Haus mit kleinem Grundstück leben.

Wenn Sie hingegen Erdwärme nachrüsten wollen, sollte Ihr Einfamilienhaus über ein ausreichend großes Grundstück verfügen. Der Grund: Die Flachkollektoren, mit denen Erdwärmepumpen ihre thermische Energie aus dem Boden ziehen, brauchen viel Platz. Wer lediglich ein kleines Grundstück besitzt und z. B. eine Wärmepumpe im Reihenhaus nachrüsten will, der sollte sich für ein Modell mit einem Erdwärmekorb als Wärmequellenanlage entscheiden.

Wollen Sie nicht Ihren Heizbedarf mit der Wärmepumpe abdecken, sondern lediglich Ihr Trinkwasser erwärmen, dann könnten Brauchwasserwärmepumpen, häufig auch Warmwasserwärmepumpen genannt, ein kostengünstige Alternative für Sie sein.

Wie bei der Luftwärmepumpe ist ein Nachrüsten dieses Wärmepumpentyps problemlos möglich und lässt sich in den allermeisten Gebäudetypen realisieren. Auch in ihrer Funktionsweise ähnelt sie der Luftwärmepumpe. Denn Brauchwasserwärmepumpen beziehen ihre Umweltenergie ebenfalls aus der Außenluft, der Abluft im Keller oder aus der Abluft einer Lüftungsanlage (Link zu Detail-Lüftungsanlagen). Vor allem, wenn Sie bereits über eine Lüftungsanlage verfügen oder eine Installation planen, bietet sich somit ebenfalls die Installation einer Brauchwasserwärmepumpe an.
Sie wollen in Ihrem Haus eine Wärmepumpe nachrüsten? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.

Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus nachrüsten

Für Besitzer von Mehrfamilienhäusern gilt beim Nachrüsten ähnliches wie für Besitzer von Einfamilienhäusern. Sie sollten jedoch bedenken, dass Erdwärmepumpen mit Flachkollektoren in dicht besiedelten Gebieten wie Berlin in der Regel keine Option darstellen.

Wer eine Luftwärmepumpe im Altbau nachrüsten will, sollte vor der Anschaffung den energetischen Sanierungszustand seiner Immobilie berücksichtigen. Sollten Sie die Nachrüstung in einem Altbau mit nicht vorhandener oder schlechter Wärmeisolierung bzw. ohne Fußbodenheizung planen, empfehlen wir Ihnen, auf ein Modell zu setzen, das sich mit einer Gas-Brennwertheizung kombinieren lässt (Hybrid-Anlage).

Moderne Luftwärmepumpen können zwar selbst bei Minustemperaturen noch effektiv arbeiten, aber in Kombination mit einer Gasheizung sichern Sie sich und Ihre Mieter zusätzlich gegen Heizungsausfälle ab. Denn sobald die Luftwärmepumpe im Winter nicht mehr die benötigte Vorlauftemperatur erreichen sollte, schaltet sich die Gasheizung hinzu.

Wollen Sie Heizungsausfälle an besonders kalten Wintertagen vermeiden und komplett auf fossile Energien verzichten, können Sie alternativ auf sogenannte Hochtemperatur-Luftwärmepumpen setzen. Diese kosten zwar mehr, können aber Vorlauftemperaturen von 80 Grad Celsius erreichen.
Für uns spielt es keine Rolle, für welchen Wärmepumpentyp Sie sich entscheiden und wo wir Ihre neue Wärmepumpe nachrüsten sollen. Dank unserer jahrelangen Erfahrung sind wir alle Anlagentypen gewohnt und arbeiten immer schnell und möglichst kostengünstig. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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