Ihr Eigenheim zum Smart Home auf- und nachrüsten

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Was sind Smart Home-Systeme und weshalb macht ein Nachrüsten Sinn?

Der Begriff Smart Home bezeichnet die Installation verschiedener Haushaltsgeräte, technischer Anlagen und Gadgets sowie ihre Integration in ein durch Künstliche Intelligenz (KI) gestütztes System. Die grundlegende Idee eines Smart Homes zielt auf die automatisierte Steuerung der in ihm verbundenen Gerätschaften wie Saugroboter und elektronisch steuerbaren Anlagen wie z. B. Heizungen, Jalousien oder Lampen.

Die großen Tech-Konzerne bieten hierfür zahlreiche Lösungen an. Von Amazons Alexa, über Philips Hue bis hin zu Telekoms Magenta – es existieren mittlerweile zahlreiche Systeme, die unterschiedliche Bedürfnisse und Anwendungsgebiete abdecken sollen. Smart Home-Geräte versprechen Ihnen dabei ein Mehr an Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz.

Wie funktioniert ein Smart Home-System und was sollte ich beachten?

Es gibt also zahlreiche Gründe für die Smart Home-Installation in Ihrem Eigenheim. Viele Systemlösungen können Sie schrittweise nachrüsten. Für welches System Sie sich entscheiden, sollte aber vor allem vom präferierten Anwendungsgebiet abhängen.

Um überhaupt automatisierte Prozesse zu ermöglichen, sollten die verwendeten Geräte miteinander kompatibel sein. Der leichteste Weg, um dies zu sicherzustellen: Verwenden Sie ausschließlich Produkte von einem Hersteller oder Produkte, die denselben Kommunikationsstandard (z. B. Bluetooth, WLAN oder KNX) nutzen. Die Steuerung läuft dann meist über eine Hersteller-App, die Sie, sofern kompatibel, auch mit den bekannten Sprachassistenten wie Siri oder Alexa bedienen können.

Welches Smart Home-System passt zu mir?

Diese Frage können wir nicht pauschal für Sie beantworten. Aber wenn Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ein Smart Home-System nachrüsten oder installieren wollen, dann könnte Sie der folgende Fragenkatalog in Ihrer Kaufentscheidung unterstützen:

1. Welche Bereiche/Geräte möchte ich über das Smart Home-System verbinden?

  • Entertainment: Multimedia- und Multiroom-Systeme sowie Smart-TVs können Sie so über eine Steuerungszentrale verbinden und bedienen
  • Licht: Hierfür lassen sich u. a. smarte LEDs, WLAN-Steckdosen oder Smart Home-Lichtschalter nachrüsten
  • Heizung: Für eine optimale Energieeffizienz bieten sich smarte Fußbodenheizungen und Heizkörper an
  • Beschattung: Für mehr Schatten können Sie mittlerweile spezielle Rollladen und Jalousien für Ihr Smart Home nachrüsten
  • Sicherheit: Für jeden, der sich effektiv vor Einbrechern schützen oder Hausbrände auch in Abwesenheit frühzeitig erkennen will

2. Auf welche Art und Weise möchte ich mein Smart Home steuern?

  • Über intuitive Apps für einen optimalen Automationsgrad
  • Mithilfe von Sprachassistenten wie Google Assistant, Siri oder Amazon Alexa
  • Mit intelligenten Funkschaltern
  • Über Meta-Apps wie IFTTT (engl. für „if this than that“)

3. Wie flexibel und offen soll das System sein?

  • Ein möglichst geschlossenes System mit Produkten meines Lieblings-Herstellers für einen maximalen Grad an Kompatibilität
  • Ein semi-offenes System, das möglichst viele kooperierende Produkte unterschiedlicher Hersteller integriert und mir Flexibilität garantiert
  • Ein offenes System, das mir bei der Integration Hersteller-eigener und -fremder Anwendungen, Tools und Geräte freie Hand lässt

Zwei Beispiel-Konfigurationen für Einsteiger und Technik-Nerds

Es hängt also vieles von der Frage ab, was Sie von dem System erwarten und was Sie bereit sind zu investieren – sowohl an Kosten als auch an Zeit. Wollen Sie in Ihrem Haus lediglich Smart Home-Lichtschalter nachrüsten, ein halb-offenes System, das sich schrittweise erweitern lässt oder das Komplettpaket? Wir haben Ihnen im Folgen zwei Beispiel-Konfigurationen zusammengestellt.

Die günstige Basis-Konfiguration für Smart Home-Einsteiger

Für alle Einsteiger, die ihr neues Smart Home-System allmählich nachrüsten wollen, gibt es zahlreiche Geräte- und Software-Lösungen, die bereits für wenige hundert Euro zu haben sind. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, ist allerdings ein wenig Planung, Marktsondierung und Do it yourself-Mentalität notwendig.

Alexa Echo Flex als intelligentes Kernelement Ihrer Basis-Konfiguration 

Im Zentrum unserer Basis-Konfiguration steht Amazons Alexa Echo Flex. Mit Alexa verfügt Amazon nicht nur über einen der bekanntesten Sprachassistenten, das System ist auch mit zahlreichen Apps wie beispielsweise Spotify kompatibel. Außerdem können Sie problemlos günstige Amazon-Gadgets wie smarte Lichtschalter mit Alexa nachrüsten.

Zusätzlich verfügt Alexa über zahlreiche Routinen, mit denen Sie z. B. morgens einen Sonnenaufgang simulieren können. Hierfür müssen Sie nicht zwangsläufig Amazon-Gadgets wie das Echo Flex Nachtlicht oder Bewegungsmelder nutzen. Auch das intelligente Lichtsystem des Philips Hue Starter-Sets ist damit kompatibel.

Für Musik in jedem Zimmer gibt es die Amazon Echo Dots, welche in der Basisausstattung bereits einen akzeptablen Sound bieten. Alternativ können Sie aber auch die meisten marktüblichen Bluetooth-Boxen mit Alexas Echo oder Ihre Stereoanlage per Aux-Kabel verbinden.

Um Strom zu sparen, empfehlen wir Ihnen, in Funksteckdosen zu investieren. So können Sie auch ältere Geräte in Ihr Smart Home-System integrieren und per Fernsteuerung komplett vom Stromnetz abkoppeln, wenn Sie sie nicht brauchen.

Ohnehin handelt es sich dabei um einen der großen Vorteile des Systems: Wer in Sachen Smart Home erstmal auf den Geschmack gekommen ist, kann es schrittweise erweitern und beispielsweise smarte Jalousien und Rollladensteuerungen mit Alexa nachrüsten.

Für alle Technik-Nerds: Ihr Smart Home mit KNX auf- und nachrüsten

Im Bereich der Smart Home-Systeme hat sich in den letzten Jahren die sogenannte KNX-Technologie als internationaler Standard durchgesetzt. Wer in Sachen Gebäudeautomation und Smart Home voll einsteigen will, wird daher früher oder später auf das KNX-Bussystem stoßen. Und zumindest jeden Technikbegeisterten und Smart Home-Sympathisanten dürften die damit verbundenen Möglichkeiten zur Hausautomation faszinieren.

Was ist KNX und was sind die Vorteile?

Wer bei der Hausautomation auf das KNX-Bussystem setzt, der bekommt eine smarte Komplettlösung zur Gebäudeautomation. KNX bezeichnet im Prinzip ein BUS-Format zur Datenübertragung. Das englische Kürzel BUS steht dabei für „Binary Unit System“, einem aus der Industrie kommenden Prinzip der Datenübermittlung. KNX-Systeme können sowohl eine Datenübertragung über Kabel als auch drahtlose Verbindungen umfassen.

Letztere bieten sich besonders für das Nachrüsten mit dem KNX-Standard an und eignet sich für alle, die ihr Zuhause nachträglich in ein Smart Home verwandeln möchten. Das KNX-Datenkabel bietet Ihnen hingegen ein konstant hohes Datenvolumen. Bei KNX-Systemen mit Kabel, wie dem Gira Smart Home, ist ein Nachrüsten zwar möglich, aber mit Renovierungsarbeiten verbunden. Denn hier muss der Fachmann erst die benötigten Kabel in den Wänden installieren. Es eignet sich somit vor allem für den Neubau oder eine umfassende Modernisierung.

Da bereits zahlreiche namhafte Hersteller wie Bosch, Gira, Sony und Jung auf den KNX-Standard setzen, hat das KNX-System gegenüber anderen Smart Home-Lösungen ein paar entscheidende Vorteile:

  • Zukunftssicherheit, da nicht ein bestimmtes Smart Home System zum Einsatz kommt
  • Niedrige Energie- und Betriebskosten
  • Flexibel und im Prinzip grenzenlos erweiterbar – über Stockwerke und Zimmer hinweg
  • Steuerung ganzer Gebäude- und Wohneinheiten aus der Ferne möglich
  • Hohe Kompatibilität: Sie können mit KNX verschiedene Smart Home-Systeme für Heizungen, Lüftungen und Rollladensteuerungen nachrüsten
  • Vielseitigkeit: Von der Einbruchmeldung, Energiespar-Funktionen bis zur Anwesenheitssimulation bietet es zahlreiche Routinen

Wenn Sie in Ihrem Zuhause ein Smart Home-System mit KNX-Standard planen, sollte die Installation oder das Nachrüsten jedoch eine Fachfirma übernehmen.

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